Unter Tage in Altaussee: Auf den Spuren der "Monuments Men" und des weißen Goldes

Heute stand ein echtes Highlight auf unserem Programm: der Besuch der Salzwelten Altaussee. Was viele nicht wissen: Das Salzbergwerk im Sandling-Massiv ist bis heute voll in Betrieb und gilt als die größte aktive Salzgewinnungsstätte Österreichs.

 

 

Bei einer knapp zweistündigen, extrem interessanten Führung ging es für uns tief hinein ins Berginnere – vorbei an schimmernden Salzadern, imposanten Abbaukammern und historischen Stollen.

Geraubte Kunst und mutige Bergleute

Besonders faszinierend (und historisch hochbrisant) ist die Geschichte, die diesem Bergwerk weltweite Bekanntheit einbrachte und sogar im Hollywood-Film The Monuments Men verfilmt wurde.

Die wahre Geschichte spielte sich genau hier ab: Während des Zweiten Weltkriegs nutzten die Nationalsozialisten die tiefen Stollen als unterirdisches Depot für unzähliger geraubte Kunstschätze aus ganz Europa, darunter unersetzliche Meisterwerke wie der weltberühmte Genter Altar von Jan van Eyck.

 

Gegen Ende des Krieges sollte das gesamte Bergwerk samt den eingelagerten Kunstschätzen mit Fliegerbomben gesprengt werden. Nur durch den mutigen und entschlossenen Einsatz lokaler Bergleute konnte die Katastrophe im letzten Moment verhindert werden. Sie schmuggelten die Bomben aus dem Berg und retteten so diese einzigartigen Kulturgüter für die Nachwelt!

Diese packende Episode der Zeitgeschichte wurde während der Führung wunderbar und anschaulich beleuchtet. Ein absolut empfehlenswerter Ausflug, der Natur, Bergbau und Geschichte auf einzigartige Weise verbindet!

















 


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